08 März 2012

ein langeunterhosenundregenhuttag

Englisches Wetter vom Feinsten: Nieselregen, der andauernd die Brille blind macht, ein Wind, der durch alle Nähte pfeift, und ein richtig blöder, grauer Himmel. So fing mein Tag an. Heute morgen habe ich zusammen mit einer anderen Praktikantin das Tomatengewächshaus vorbereitet und die Beete mit Folie ausgelegt. Da die Tomaten aber letzte Woche erst eingesät wurden, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sie hierher umziehen dürfen. Das war schnell erledigt und den Rest des Vormittags habe ich damit verbracht, die schönen, handbeschrifteten (von der Chefin höchstpersönlich!) Pflanzenschilder aus Holz zu reinigen. Erst musste die Schrift vom letzten Jahr mit Spiritus weg und dann wurden die Dinger geschrubbt, bis sie wieder weiß waren. Hier wird ziemlich viel wiederverwertet, das gefällt mir gut. Macht aber natürlich auch mehr Arbeit!


Gegen Mittag kam doch tatsächlich die Sonne raus und wenigstens der Regen hörte auf. Morgens hatten sogar die Gärtner irgendwann aufgehört zu pflanzen, weil die Erde nur noch eine klebrige Masse war. Meinen Nachmittag verbrachte ich damit, die weggeschwemmte Erde unter den Buchsbaumhecken, die hier überall die Beete umranden, wegzukratzen. Nicht besonders anspruchsvoll, aber es sah echt viel besser aus als vorher! Natürlich bin ich damit nicht fertig geworden aber das gehört zum Gärtnern ja dazu: Man ist NIE fertig!

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